Kaiserau machte im Lüdinghausen den nächsten Aufstiegsschritt, Holzwickede II gewann das Derby.

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VfL Kamen – Holzwickeder SC II 2:5 (1:2)

Im Derby stand der VfL auf komplett verlorenem Posten. Holzwickede hatte Verstärkung aus der Westfalenliga dabei und dominierte das Geschehen im Jahnstadion. 


Die frühe Führung von David Bauer (12.) konnte Bastian Zurstraßen (32.) per Elfmeter zwar nochmal ausgleichen, danach aber zog der HSC davon. Wiederum Bauer (35.) und zweimal Sitki Üstün brachten den Gast endgültig in die Erfolgsspur. Marven Hennig konnte zwar nochmal verkürzen (77.), der eingewechselte Jan Hoppe markierte in der 89. Minute aber den 5:2-Endstand.

„Man muss die Dominanz des HSC anerkennen. Vor allem in der Luft hatten wir nicht viel entgegen zu setzen“, erklärte VfL-Trainer Sven König. „Wir haben einigen Spielern aus der Ersten Spielpraxis verschafft. Der Sieg geht in Ordnung“, fasste Olaf Pannewig zusammen.

Da Dorstfeld gleichzeitig 3:0 gegen Roj gewann, rutschte Kamen auf den ersten Abstiegsplatz ab.

Kamen: Lassak - N. Priemer, Markwald (69. M. Rothe), Lindner, Krause (46. M. Priemer), Milk, Hennig, Rumpf, Potthoff, Zurstraßen (69. K. Rothe), KrucinskiHSC II: Harbott - Heidenreich, Venos, Üstün (84. Hoppe), Duwe (69. Rosenbaum), Pfaff, Powilleit, Bauer, Garando, Lambertz, HenseTore: 0:1 (12.) Bauer, 1:1 (32., Foulelfmeter) Zurstraßen, 1:2 (35.) Bauer, 1:3 (55.) und 1:4 (66.) Üstun, 2:4 (77.) Hennig, 2:5 (89.) Hoppe 


Union Lüdinghausen – SuS Kaiserau 4:5 (2:2)

Ordentlich was geboten bekamen die Zuschauer in Lüdinghausen. Gleich neun Mal schlug es in den Toren auf dem holprigen Rasenplatz ein. Kaiserau zog jeweils davon, Lüdinghausen schaffte immer wieder den Ausgleich. Erst als Tom Diecks (87.) kurz vor Schluss das fünfte SuS-Tor erzielte, war die Partie entschieden. Danach sah Henning Steffen (90.) noch die Rote Karte.

Groß war der Jubel, als das Ergebnis aus Hannibal herüberschwappte. Kaiseraus Hauptverfolger konnte gegen Brambauer nur einen Zählerergattern und liegt acht Runden vor Schluss nun zehn Punkte zurück.

„Wir sollten noch nicht zu euphorisch sein. Nun kommen vier sehr schwere Spiele, dann sehen wir weiter“, tritt Coach Marc Woller noch auf die Bremse. 

Lüdinghausen: Autering - Roters (78. Grewe), Höning, Salkovic, Kahlkopf (53. Plöger), Hüser, Kozcubik, Schürmann, Krüger, Pinnekämpfer, Hentrich (73. Homann)Kaiserau: Vieregge - Gollan, Schuster, Steffen, Bittner (89. Yilmaz), Diecks, Gröne, Kropp (77. Schriefer), Böcker, Herrmann, T. Milcarek (73. Prüfel)Tore:  0:1 (7.) Gröne, 1:1 (12.) Salkovic, 1:2 (34.) T. Milcarek, 2:2 (41.) Roters, 2:3 (60.) Diecks, 3:3 (63., Foulelfmeter), 3:4 (78., Foulelfmeter) T. Milcarek, 4:4 (83.) Salkovic, 4:5 (87.) DiecksBes. Vorkommnis: Rote Karte für Steffen (89., SuS), wegen Tätlichkeit  

 

VfR Sölde – FC Overberge 3:1 (0:1)

Gerade noch elf Feldspieler konnte Overberge in Sölde aufbieten. Auf der Bank nahm lediglich der verletzte Aushilfscoach Ahmet Aktas Platz. Dennoch verkauften sich die Gäste teuer und konnten durch Tim Eckelt (25.) sogar in Führung gehen.

Als Sölde im zweiten Spielabschnitt zum 1:1 (51.) kam, begann die Partie von vorne und lief nun zugunsten des Aufsteigers. Overberge ging die Puste aus, Sölde machte mit zwei Treffern den Sieg perfekt.

„Wir haben gut dagegen gehalten und bei den Toren gepennt“, brachte es Spielertrainer Sebastian Placzek auf den Punkt. Sölde: M. Johann - Leonhardt, Hibbeln (81. Höhme), Greig, P. Johann, Marquart (62. Dölling), Ghalem, Kastner, Koschinski (46. Hain), Arafa, AdlerOverberge: D. Kloß - Eckelt, Haurand, Morsel, Dumanli, Ayyildiz, Rösener, Wahle, Gülpinar, Ergün, PlaczekTore: 0:1 (25.) Eckelt, 1:1 (51.) Kastner, 2:1 (67.) P. Johann, 3:1 (84.) P. Johann  

 

Westfalia Wethmar - Rot-Weiß Unna 7:1 (2:0)

Einen mächtigen Schlag ins Kontor bekam Rot-Weiß Unna in Wethmar. Die Gäste, die im Abstiegskampf angekommen waren, konnten im ersten Spielabschnitt mit zwei Elfmetern (30., 35.) binnen fünf Minuten den Grundstein zum Sieg legen.

In Abschnitt zwei musste Danny Drees per Roter Karte runter (47.), wenig später sah Mehmet Dikmen (55.) die Ampelkarte. Unter den Augen des mittlerweile eingetroffenen Coaches Emre Aktas markierte Björn Scharfe das 1:2 (63.) Aktas hatte genau wie Keeper David Hellebrandt die erste Halbzeit verpasst, da er beim Rückweg aus dem Nordsee-Urlaub in einen Stau gekommen war.

Apropos verpasst…. Zwei Minuten nach dem 1:2 verschoss Leon Lukas einen Foulelfmeter, wenig später scheiterte Florian Gehrmann an der Latte. Danach kam Wethmar zum 3:1 und hatte nun Oberwasser. Die weiteren Treffer fielen wie reife Früchte.

„Bei uns ist heute so ziemlich alles schief gegangen“, haderte Aktas nach der Partie. „Dennoch haben wir in Unterzahl noch Lebenszeichen ausgesendet.“  

Wethmar: Müller - Pöhlker (76. Wandtoch von Rekowski), R. Coerdt, Holz, Quiering, K. Coerdt, Kowalski (76. Felsberg), Schöpf, Kösling, Heptner, Stork (73. Hillmeister)Unna: Yesilsu - Lukas, Drees, Kinder (46. Ersan), Tasci, Macchia, Gehrmann, Ellerkmann, Losay (35. Öztürk), Scharfe, DikmenTore: 1:0 (30., Foulelfmeter) K. Coerdt, 2:0 (35., Handelfmeter) Heptner, 2:1 (63.) Scharfe, 3:1 (68.) und 4:1 (72.) Heptner, 5:1 (76.) K. Coerdt, 6:1 (77.) SchöpfBes. Vorkommnisse: Lukas (65., RWU) verschießt Foulelfmeter, Rote Karte für Drees (47., RWU), Ampelkarte für Dikmen (55., RWU)

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