Gut 100 Besucher bei vorweihnachtlicher Stimmung im „Ballhaus“

 

Viele blickten durchs HSC-Adventsfenster

Seit mehreren Jahren wird am und im „Ballhaus“ im Montanhydraulik-Stadion das letzte Adventsfenster vor dem Heiligen Abend geöffnet, und seit Jahren ist es ein gelungener Abschluss der Veranstaltungsreihe, mit der die Bevölkerung auf das bevorstehende Weihnachtsfest eingestimmt wird. Auch diesmal war das Interesse bemerkenswert hoch. Schätzungsweise 100 Besucher hatten sich im Stadion eingefunden, um mit dem Holzwickeder SC (HSC) das letzte Adventsfenster zu begehen.

Bei Glühwein, Kinderpunsch und anderen Getränken sowie schmackhaften Bockwürstchen und Frikadellen kam schnell vorweihnachtliche Stimmung auf, die wie in den Vorjahren durch einige Wortbeiträge verstärkt wurde. Gerd Kolbe, Mitglied im HSC-Aufsichtsrat und früherer Pressesprecher der Stadt Dortmund und des BVB, hatte wieder tief in den Annalen der Dortmunder Borussia geforscht und eine authentische Geschichte über das erste Benefizspiel geschrieben, das der damals erst zehn Jahre alte BVB im Jahre 1919 in Neheim bestritten hatte, um damit in den schweren Zeiten nach dem ersten Weltkrieg bedürftigen Familien in Dortmund und im Sauerland eine Weihnachtsfreude zu bereiten.

Wie in den Vorjahren erfreute auch Altbürgermeister und HSC-Aufsichtsratschef Jenz Rother die Anwesenden mit einem humorvollen Vortrag. In Anwesenheit des Weihnachtsmannes ließ Rother die Tiere über den Sinn und Zweck und die Hauptsache des Weihnachtsfestes streiten und debattieren. Die Reihe der Vorträge wurde abgerundet durch Doris Volke, die wie schon im vergangenen Jahr ein Gedicht – diesmal über weibliche Gewichtsprobleme zum Fest – vortrug und viel Beifall erhielt.

HSC gratuliert Otto Korinth zum 70.

Der 2. Vorsitzende Udo Speer (l.) und Schatzmeister Wolfgang Hense (r.) gratulierten einen Tag vor dem Heiligen Abend im Auftrag des Holzwickeder SC Otto Korinth zur Vollendung des 70. Lebensjahres. Korinth war in seiner jahrzehntelangen Vereinszugehörigkeit in verschiedenen Vorstandsämtern tätig, unter anderem als Kassierer und Fußballobmann, und hatte als Funktionär mitentscheidenden Anteil an der Erringung der Deutschen Amateurmeisterschaft 1976. Außerdem war er Mitglied der Gremien, die die Fusion von HSV und SGH vorbereitet haben.

Axel Schmeing bleibt Trainer des HSC

Der Holzwickeder SC, derzeit auf Platz 3 der Westfalenliga 2, setzt auf Kontinuität. Wie der Sportliche Leiter Tim Harbott am Freitagnachmittag mitteilte, hat der HSC den Vertrag mit Trainer Axel Schmeing um ein Jahr – mit der Option auf ein weiteres – verlängert. Der 43-jährige Schmeing wird also im Sommer in seine dritte Saison bei den Holzwickedern gehen, zu denen er seinerzeit vom Ligakonkurrenten SV Brackel gestoßen war. Die Vertragsverlängerung mit dem in Dortmund wohnenden Polizeihauptkommissar ist nicht nur für Tim Harbott die logische Konsequenz aus der erfolgreichen Arbeit, die Schmeing im Montanhydraulik-Stadion leistet. Schon im ersten Jahr beim HSC erreichte er die Vizemeisterschaft in der Liga, und auch in der laufenden Saison liegen die Schützlinge von Axel Schmeing bei einem Spiel Rückstand nur zwei Punkte hinter der Spitze.

Gemeinsam gesungene Weihnachtslieder umrahmten das Adventsfenster, bei dem sich die Anwesenden auch sehr spendenfreudig zeigten und die Schulmaterial-Kammer der Holzwickeder Schulen und die kirchliche Jugendarbeit finanziell unterstützten.

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