Dank des ersten Dreierpacks von Nico Berghorst im HSC-Trikot siegten die Holzwickeder hochverdient mit 3:1 beim SC Neheim.

Damit nahmen sie Revanche für die 1:2-Heimniederlage im Hinspiel. Viel besser noch: Die Blau-Weiß-Grünen verfolgen weiter Spitzenreiter Wanne-Eickel (2:1 in Lünen) und halten als Zweiter Wiemelhausen (1:3 in Kirchhörde) und den Vierten Erkenschwick (2:0 gegen Olpe) auf Distanz. Im Meisterschaftsrennen der Westfalenliga 2 ist Hochspannung angesagt – und für den HSC sieht es aktuell gut aus.      

Der SC Neheim begann, wie erwartet, defensiv und setzte auf Gegenstöße durch den flinken und technisch versierten Burak Yavuz. Der war es auch, der die zu diesem Zeitpunkt nach feldüberlegenem HSC-Spiel überraschende Führung mit einem schnellen Konter vorbereitete. Drei Holzwickeder konnten Burak nicht stoppen, sein Schuss wurde zwar noch abgebloggt, der Abpraller wurde dann im zweiten Versuch durch einen fulminanten Schuss von der Strafraumgrenze durch Thymor Schwarzenberg unhaltbar für HSC-Keeper Kevin Beinsen im Winkel versenkt (9.). Ein schön anzusehendes Tor und eine Führung, die den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Aber die Gäste zeigten Moral und den Siegeswillen. Pierre-René Tucholski wurde noch abgeblockt (12.). Neheims Taktik, über Konter zum Erfolg zu kommen, ging immer weniger auf, zu sicher und feldüberlegen agierten die Holzwickeder. In der 33. Minute war es dann der an diesem Sonntag überragende Nico Berghorst, der einen Freistoß von der Strafraumgrenze ins rechte untere Toreck zauberte. Das 2:1 ließ er gleich folgen (40.). Das Spiel war noch vor der Pause gedreht.

Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die ersten 45 Minuten angefangen hatten. Der HSC drückte – und die erste Chance hatte der Gastgeber aus dem Sauerland. Akhim Seber schaffte das Kunststück, völlig freistehend aus kürzester Distanz den Kasten nicht zu treffen (55.) und damit den Ausgleich zu erzielen. Nico Berghorst empfand das wohl als „Hallo-wach-Zeichen“ und hämmerte kurze Zeit später das Leder an die Latte (57.). Mirco Gohr spielte auf Sebastian Hahne, doch auch er hatte Pech (62.) wie wenig später Nico Berghorst (71.). Doch die Berghorst-Gala war noch nicht zu Ende: Unter dem Jubel der zahlreich mitgereisten HSC-Fans versenkte er das Leder zum alles entscheidenden 3:1 (83.).  

Trainerstimmen:

Alexander Bruchhage (SC Neheim): Der HSC hat verdient gewonnen. Den Unterschied machte heute Nico Berghorst aus. Während wir nicht treffen, machen die Holzwickeder aus ihren Chancen auch Tore. Um es aber auch zu sagen und nicht alles nur an einem Gästespieler aufzuhängen: In der Summe haben wir nicht gut Fußball gespielt.

Mario Niedzialkowski (HSC): Wir haben, über 90 Minuten gesehen, völlig verdient gewonnen. Wir hatten mehr Spielanteile, haben es aber versäumt, mehr Treffer zu erzielen und den Sack früher zuzumachen. Es war eine gute Leistung, die wir aber zum nächsten Spiel in 14 Tagen in unserem Montanhydraulik-Stadion gegen Finnentrop, die ja 7:1 gegen Sinsen gewonnen haben, erneut abrufen und bestätigen müssen. Und dann folgen englische Wochen mit Spielen in Resse (11. April), gegen Sinsen (15. April), Westfalia Wickede (18. April) und dann in Brackel (22. April). Alles keine leichten Aufgaben, aber wir wollen weiter oben bleiben.      

Tore: 1:0 Schwarzenberg (9.), 1:1 Berghorst (33.), 1:2 Berghorst (40.), 1:3 Berghorst (83.)

SC Neheim: Schröter, Yavuzaslan E., Schwarzenberg, Yavuzaslan M. (58. Greco), Yavuz (87. Greis), Xhaka, Busch, Nettedheim, Ramadanaj, Albayrak, Seber (77. Alaiz) 

HSC: Beinsen, Tucholski, Duwe (79. Pfaff), Zé Mertens, Hibbeln (84. Üstün), Mihajlovic, Hahne, Hoppe, Schultze, Gohr, Berghorst (87. Heiß) 

Schiedsrichter: Christop Hanck (Velen): souverän

Zuschauer: 135

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