Das Ziel, mit einem Dreier in die neue Saison zu starten, hat der Holzwickeder SC erreicht - mehr aber auch nicht.

Der 2:1-Heimerfolg über den ehrgeizigen Aufsteiger Viktoria Resse war zwar vor der Pause im Sinne der gut 300 Holzwickeder Zuschauer, über weite Strecken der zweiten Halbzeit jedoch nicht. HSC-Trainer Axel Schmeing, der überdies den zu hohen Rasen im Montanhydraulik-Stadion scharf kritisierte, sprach dann auch von einem schlechten Spiel seiner Mannschaft.

Der Gastgeber bestimmte die erste Hälfte und hätte deutlicher führen können, wenn nicht sogar müssen. Aber es klingelte nur zweimal im Kasten des Neulings, und beide Male war Neuzugang Nico Berghorst daran beteiligt. In der 16. Minute jagte er der Resser Deckung das Leder ab, das dann zu Sebastian Hahne kam, der nach kurzem Dribbling Viktoria-Keeper Kinsly Moses keine Chance ließ. Zehn Minuten später brillierte Berghorst am rechten Flügel und passte punktgenau in die Mitte zu Dennis Schultze-Adler - 2:0. Chancen, das Ergebnis zu erhöhen, boten sich Mirco Gohr, der zu hoch zielte, und Robin Schultze, der aus kurzer Distanz scheiterte.

Von einer Holzwickeder Dominanz war dann nach Wiederanpfiff lange Zeit nichts zu sehen. Die Gelsenkirchener benötigten zwar einen von HSC-Torwart Kevin Beinsen völlig unnötig an Burak Cesur verursachten und von Dominik Hanemann verwandelten Foulelfmeter, um in der 70. Minute zum Anschlusstreffer zu kommen, aber die Hausherren fanden in dieser Phase kein Mittel gegen die Resser. Erst in der Schlussviertelstunde fing sich der HSC wieder und hatte nun durch Mirco Gohr, Tobias Wittchen, Nils Hoppe und Sebastian Hahne reichlich Gelegenheit, den ersten Sieg im ersten Spiel deutlicher ausfallen zu lassen.

Westfalenliga 2: Holzwickeder SC - Viktoria Resse 2:1 (2:0)

HSC: Beinsen - Pfaff, Bouasker, Heinrichs, Schultze, Schultze-Adler (75. Keimer), Mihajlovic (54. Schmerbeck), Gohr, Hahne, Wittchen, Berghorst (80. Hoppe)

Viktoria: Moses - Svenßon, Lücke (!6. Cesur), Ünal, Rustige, Eckstein (67. Schäfer), Kacar, Bödiger (79. Tekoe), Leufke, Blaschek, Hanemann.

Tore: 1:0 (16.) Hahne; 2:0 (26.) Schultze-Adler; 2:1 (70.) Foulelfmeter Hanemann.

Schiedsrichter: Lepperhoff (Gevelsberg)

Zuschauer: 300

Trainerstimmen

Axel Schmeing (HSC): Respekt für den Gegner, der immer an sich geglaubt hat. Wir haben schon in der ersten Halbzeit nicht gut und dann bis zur 75. Minute noch schlechter gespielt. Anschließend hatten wir Riesenkonterchancen.

Frank Conradi (Viktoria): Bis zur Pause waren wir mit dem 0:2 noch gut bedient. Danach muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen, wie sie sich hier verkauft hat.

 

TuS Sinsen – Lüner SV 0:1 (0:0) 

Mit einem glücklichen Sieg starteten der Lüner SV in Marl in ihre zweite Westfalenliga-Saison. Das Tor des Tages erzielte Fabian Pfenningstorf kurz vor Ende der Partie und sorgte für großen Jubel im jungen, neu formierten Team um Coach Plechaty.

Mehr Spielanteile hatte der Gastgeber rund um Dennis Adamczok, der zur Sommerpause aus Lünen nach Sinsen wechselte.

Schon zur Pause hätte Sinsen führen müssen, Goecke, Engel und Köksal vergaben beste Möglichkeiten. Die Lüner fanden bis zur 89. Minute offensiv kaum statt. Dann fand der eingewechselte Kurgan die Lücke in der Defensive und schickte Pfenningstorf, der eiskalt vollstreckte.

Am nächsten Sonntag will der LSV eine Siegesserie starten. Dann treffen die Rot-Weißen auf Hordel. Diese verloren das erste Spiel gegen Oberliga-Absteiger Erkenschwick mit 0:1.

LSV: Fischer - Denizci, Malcherek, Drees, Pfennigstorf, Sekulic, Hegngi, Gül (67. Kurgan), Cabuk (62. Acar), Kusakci (13. Nagler), Ziegelmeir

Trainer: Mario Plechaty

Tore: 0:1 Pfenningstorf (89.)

Schiedsrichter: Alexander Wensing (Eintracht Ahaus)

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