Anders sieht es da für die Holzwickeder Reserve aus, die ein schweres Auswärtsspiel in Nordkirchen bestreitet.

 

Westfalenliga 2: Holzwickeder SC - Kirchhörder SC (So., 15 Uhr, Montanhydraulik-Stadion). Von den Ergebnissen her zählt der Kirchhörder SC sicherlich zu den "angenehmsten" Gegnern der Holzwickeder in der Liga, denn lediglich vor knapp zwei Jahren im Oktober 2015 gab der HSC beim torlosen Unentschieden daheim den letzten Punkt an den Gast aus dem Dortmunder Süden ab. Die folgenden Begegnungen wurden allesamt gewonnen. "Und genau das ist das, was für uns die Sache so gefährlich macht", setzt HSC-Trainer Axel Schmeing bei den Kirchhördern den unbändigen Willen voraus, die Negativserie gegen den HSC zu beenden. Gerade das 5:0, mit dem sich die Holzwickeder beim Hecker-Cup-Turnier in Aplerbeck durchgesetzt haben, wurmt den KSC, so dass er jetzt im Kampf um Meisterschaftspunkte beweisen will, dass er im Waldstadion weit unter Normalform gespielt hat. Die Schützlinge von Ex-BVB-Profi Lothar Huber sind mit einer 0:2-Niederlage in Neheim und einem 2:2 daheim gegen Finnentrop/Bamenohl in die Saison gestartet und brennen natürlich darauf, den ersten Sieg zu landen - und wo ginge das besser als beim alten Widersacher in Holzwickede? "Also werden wir auf der Hut sein müssen und auf jeden Fall konzentriert zu Werke gehen!", warnt Axel Schmeing davor, sich vom aktuellen Tabellenstand blenden zu lassen. "Natürlich ist es schön, an der Spitze zu stehen, aber dafür kaufen können wir uns nichts. Jeder - und zunächst am Sonntag Kirchhörde - will uns von da oben verdrängen. Was für uns wiederum besagt: Mit Hacke, Spitze, eins, zwei, drei werden wir uns nicht behaupten können". Die Kirchhörder Mannschaft hat in der Vergangenheit immer durch ihre Ausgeglichenheit imponiert. Und auch diesmal setzt Lothar Huber auf das Kollektiv, das durch die Verpflichtungen von erfahrenen Spielern wie Schwaß und Yarhdi sicherlich an Qualität gewonnen hat. Dadurch hofft Huber, die im Vorjahr mit 17 Punkten nicht schlechte Auswärtsbilanz seiner Rot-Weißen beibehalten zu können und es dem HSC zumindest schwer zu machen, seine weiße Weste im Montanhydraulik-Stadion zu verteidigen. Nach den beiden Auftaktsiegen und hier vor allem nach dem 4:0 in Wickede ist davon auszugehen, dass sich die Holzwickeder Elf personell nicht grundlegend verändern wird. Allerdings muss der HSC-Coach neben dem Langzeitverletzten Marcel Duwe gegen Kirchhörde verletzungsbedingt wie in Wickede weiter auf Karim Bouasker und Nils Hoppe verzichten. Schmeing hofft, dass der in dieser Woche erkrankte Robin Schultze am Sonntag wieder eingesetzt werden kann. Mirco Gohr kommt am Samstag aus einem Kurzurlaub zurück und könnte folglich eine Option für die Startelf sein. Mike Hibbeln ist nach wie vor in Urlaub. Der übrige Kader ist voraussichtlich uneingeschränkt einsatzbereit. "Das ist auch wichtig, wenn wir unsere gute Serie gegen den KSC fortsetzen wollen", vertraut Axel Schmeing seinen Jungs.

Bezirksliga 8: FC Nordkirchen - Holzwickeder SC II (So., 15 Uhr, Sportanlage Nordkirchen, Am Schlosspark, Nordkirchen). Im Schatten des Nordkirchener Schlosses erwartet die HSC-Reserve eine äußerst schwere Auswärtsaufgabe. Der Gastgeber FC hat bisher zweimal unentschieden gespielt und will gegen die Holzwickeder den ersten Sieg landen. Im vergangenen Spieljahr nahmen die HSCer einen Punkt aus Nordkirchen mit, nachdem sie das Hinspiel mit 0:1 verloren hatten. "Ein Remis auf dem Nordkirchener Rasen ist immer ein gutes Resultat, an einem guten Tag ist aber auch mehr drin", hat HSC-Trainer Olaf Pannewig  viel Vertrauen in seine junge Elf, die weiterhin ohne ihre urlaubenden Kapitän Jan Hoppe auskommen muss, aber im Kader genügend Potential und - was noch wichtiger ist - viel Qualität besitzt, um die Lücke auszufüllen. Pannewig: "Wenn wir mit der gleichen Moral wie gegen den VfL Kamen zur Sache gehen, sind wir auch in Nordkirchen nicht chancenlos. Allerdings muss jeder sein Bestes geben!"

Frauen-Landesliga 2: SpVg Berghofen II - Holzwickeder SC (So., 12.45 Uhr, Sportplatz Berghofen, Berghofer Straße 243, Dortmund). Gern denken die HSC-Frauen an das letzte Spiel der Vorsaison, als mit einem 2:1 in Berghofen der Klassenerhalt gesichert wurde. Im ersten Spiel der neuen Saison müssen die HSCerinnen wieder nach Berghofen, und ihr neuer Trainer Ralf Dreier wird sie an das Vorjahr erinnern. Es ist zwar eine schwere, aber eine keineswegs völlig unlösbare Aufgabe, die die Holzwickederinnen in der Nähe des Schwerter Freischützes erwartet.

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