Nach dem 19:17-Sieg der SGH Unna-Massen II gegen den TuS Overberge zeichnet sich in der Handball-Kreisliga ein Zweikampf um die Meisterschaft zwischen dem Soester TV III und SGH Unna-Massen ab. Trotz der Niederlage in Unna braucht der TuS Overberge seine Aufstiegshoffnungen noch nicht begraben. 

 

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SGH Unna Massen II – TuS Overberge 19:17

In der Barlach-Halle ging es am Samstagnachmittag zwischen dem Tabellenzweiten und Tabellendritten sechzig Minuten eng zu. Den besseren Start erwischten die Overberger, die nach neun Minuten 4:0 vorne lagen. Doch dann kam Gastgeber Unna Massen, bei dem Trainer Matthias Pluschke zwischen den Pfosten aushalf,  besser ins Spiel und machte den Rückstand wett und glich nach zwanzig Minuten zum 6:6 aus. Overberge führte durch Sascha Inkmann noch einmal 7:6, doch in den letzten fünf Minuten vor dem Pausenpfiff ging Unna Massen knapp in Führung und nahm einen knappen 9:8-Vorsprung mit in die zweiten dreißig Minuten.

In der zweiten Halbzeit schenkten sich beide Teams nicht. Die Begegnung blieb weiter sehr spannend, mit einer 12:10-Führung der gastgebenden Mannschaft. Nachdem Jens Schwake für den Gast aus Overberge noch einmal zum 14:14 ausgeglichen hatte, übernahm das Gastgeberteam mit zwei Siebenmetern von Sebastian Swoboda eine Führung von zwei Toren. Obwohl der TuS Overberge nicht locker ließ, blieb es bis  Abpfiff bei einem knappen Vorsprung des Tabellenzweiten Unna Massen, der damit auf Tuchfühlung zum Soester TV bleibt.

SGH: Keller, Pluschke – Mann (3), Hoffmann (4), Osterwald,  Mainka (1), Leciejewska (1), Swoboda (5/4), Schäfer (1), Brüggemann (1), Plagemann, Mundhenke

TuS: Wrenger, Marcel Walter – Nitsch, Tim Walter (1), Inkmann (6/4), Hlawa, Christopher Müller (1), Rockel (1), Wischnewski (2), Wöllert (3), Schlickhoff (1), Schwake (1)

SuS Oberaden III – TV Ennigerloh II 25:20

Aufsteiger SuS Oberaden setzte sich gegen den Tabellenvorletzten Ennigerloh mit fünf Toren durch, bot aber nicht während  der gesamten sechzig Minuten eine souveräne Leistung. 6:3 nach vierzehn Minuten und 8:5 nach 22 Minuten waren die Stationen der Oberadener Führung, ehe es zum Ende des ersten Durchgangs zwischendurch knapper wurde, Oberaden aber schließlich mit drei Toren und einer 13:10-Führung in die Pause ging.

Ennigerloh versteckte sich nicht, bot dem manchmal nachlässig spielenden Oberadenern Paroli.  Daher stand es zur Hälfte des zweiten Spielabschnitts nur 15:14 und 16:15 und Ennigerloh kam  sogar zum 16:16-Ausgleich. Doch Ennigerlohs Hoffnungen auf eine Wende erfüllten sich nicht. Vielmehr wurde der SuS Oberaden wachgerüttelt und kehrte  mit 18:16 und 20:17-Führungen auf den Erfolgsweg zurück.  „Die Mannschaft hat sich immer wieder kämpferisch gezeigt, auch wenn wir in einigen Phasen einen Schlendrian an den Tag gelegt haben, der nicht nötig war“ äußerte sich Oberadens Trainer Benny Neureiter zum Spiel.

SuS: Vetter – Dom. Kreutzer (5), Niklas Gonschewski (2), Lohmeier, Benny Neureiter (3), Krock (3), Ratzke, Schott (7/4), Hoffmann (4), Mich. Kreutzer, Bober (1), Grothaus

TVE: Thiel – Hartmann, Wiemann, Vöth (3), Heukmann, Ronge (4), Aufderheide, Hartmann (4), Schaffner, Passgang (5/1), Steller, Gerkmann, Hansmersmann, Lütke Zutelgte (4/2)

TuRa Bergkamen II – VfL Kamen II 32:26

TuRa Bergkamen setzt den Lauf mit dem sechsten Sieg in Folge fort und ist Vierter mit dem ASV Hamm Westfalen IV zusammen.  In der Halle am Friedrichsberg übernahm zunächst der Nachbar aus Kamen das Kommando und diktierte mit knappen Führungen, die nach vierzehn Minuten sogar vier Tore betrugen, das Geschehen. Doch die Steigerung Bergkamens ließ nicht lange auf sich warten.

Bis zum Pausenpfiff wurde der Rückstand wettgemacht und in eine 15:14-Pausenführung gewandelt. Damit war die Entscheidung aber noch nicht gefallen. In der zweiten Halbzeit verlief das Spielgeschehen lange Zeit knapp. Erst nach der Hälfte der Spielzeit verschaffte sich TuRa eine Führung von drei und vier Toren. Damit war der Widerstand Kamens gebrochen. Die Mannschaft von Frank Schnell, Tim Brand und  Moritz Martinovic fand nicht mehr den Anschluss.

TuRa: Bommer, Körner – Marvin Faulstich (4), Goslawski (6), Leder (4), Stock (9/1), Dudek, Konwert, Pascal Faulstich (1), Kurschus (4/1), Lambrecht, Schwittay, Bekel, Schäfer (4)

VfL: Gleissner, Armonat – Henze (4), Justus Keck (5/3), Nürnberg, Grünewald, Julian Brand, van Neek (1), Ligges (9), Hohl (1), Nie (2), Drees (1), Walters (1), Gonzalez-Filbrandt

VfL Brambauer II – ASV Hamm-Westfalen IV 26:31

Auch wenn das Ergebnis eine andere Sprache spricht, verlief die Partie weitgehend auf Augenhöhe, doch am Ende schalte der VfL Brambauer ab. Hamm führte zwischendurch mit drei Toren, dennoch zeichnete sich kein Übergewicht einer Mannschaft ab, denn nachdem der VfL Brambauer zwischendurch mit 14:11 führte, beendeten beide Teams die erste Halbzeit mit einem 14:14-Gleichstand.

Mit einem knappen Verlauf wurde auch die zweite Halbzeit begonnen. „Irgendwann ging der Wille zum Sieg verloren“ musste VfL-Trainer Christoph Sprenger feststellen. Seine Mannschaft fehlte mit zunehmender Spieldauer die Ordnung in der Abwehr und spielte damit den diesmal mit etwas kleinerem Aufgebot angetretenen erfahrenen Gästen in die Karten, die am Ende mit einem deutlichen Sieg die Halle am Diesterweg verließen.

VfL: Schmidt, Artmann, Dav. Strauch, Wißemann, Surkamp (2), Baggemann (3), Hövener, Wolke (7), Karsafi (1), Schidlowski , Ziepel, Greinert (6/1), Mross, Patr. Strauch (7)

ASV: Kellermann – Faust (1), Mark Dickschat (1), Kluh (3),Dress (7), Krüger (1), Kreienefeld (7/2), Seb. Pannott (9), Kruse, Reimann (2)

Soester TV III – Hammer SC II 31:17

Gerade mal zwei Auswechselspieler standen Hamms Coach Axel Nikol in der Halle des Berufskollegs in Soest zur Verfügung. Der wie gewohnt breit aufgestellte Spitzenreiter Soest übernahm schon bald das Kommando, erspielte sich mit 7:3 und 8:4 die ersten größeren Führungen. Hamm musste sich schließlich den Tabellenführer  bis zum Pausenpfiff auf 16:9 davonziehen lassen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wuchs der Vorsprung Soests weiter an. Nach vier Minuten betrug der Unterschied bereits zehn Tore. Dabei blieb es bis zum 24:14 nach 49 Minuten. In der verbleibenden Spielzeit kam der Gast auf keinen grünen Zweig mehr und musste sich klar geschlagen geben.

STV: Höni, Witthaut – Patrick Vahle (2), Voss-Fels (6), Peters (8), Fynn Stoppelkamp (1), Jan Stoppelkamp (3), Jungmann (3), Kynast, Bügler (2), Behrens (4/2), Christian Vahle (2)

HSC: Jäschke – Rudolpf (4), Nayyr, Barth (1/1), Aderholz (3), Heynen (3), Kowalke (3), Mähler (2)

SCE Heessen – TV Beckum II 27:30

Den Kampf ums Überleben in der Kreisliga haben die Beckumer mit zwei wichtigen Zählern für sich entschieden und kehrten nach drei Niederlagen wieder auf den Erfolgsweg zurück. In der ersten Halbzeit sah es in der Sachsenhalle gut für Gastgeber Heessen aus. Die Mannschaft  um Thomas Heckmann lag weitgehend mit drei oder vier Toren vorne und war auf dem besten Wege, den vierten Saisonsieg einzufahren. Doch in den letzten zehn Minuten ging den Gastgebern etwas die Puste aus. Nachdem 22:22 marschierte der TV Beckum mit den Toren von Roland Berief in Richtung vierten Saisonsieg.

SCE: Risse, Simon – Decker (3), Hooge (3), Kohlhaas (2), Aydogdu (6/1), Strohemeier (2), Quick (2), Kasselmann (1), Mathis Kestel (6/5), Krogmeier, Angstmann (1)

TVB: Thorben Kohlhaas, Thomas Kohlhaas – Paschedag, Rieping (2), Lips (3), Stuckmann (19, Steinhoff (6), Kleimann (1), Berief (10/4), Kleickmann, Depenbrock, Kleinerüschkamp (2), Exner, Vogt (5)

Quelle: Kreis Hellweg / Heinz Krampe    

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