Der HC TuRa Bergkamen zeigte gegen den HSV Minden-Nord eine schwache Leistung und verlor. Dagegen präsentierte sich der Königsborner SV wieder heimstark und zwang den bisherigen Tabellenführer ASC Dortmund.

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HC TuRa Bergkamen - HSV Minden-Nord  27:32 (14:12)

Hätte der HCT seine sechs Siebenmeter alle verwandelt, wäre man als Sieger vom Parkett gegangen. Doch kein Ball fand den Weg ins Tor, so dass Bergkamen verdient gegen den HSV Minden-Nord verlor. "Unsere Deckung - vor allem der Mittelpunkt - war diesmal unser Schwachpunkt. Vorne haben unsere Außen ein gutes Spiel gemacht, aber die Gäste-Torhüterin war richtig stark. Die Niederlage war verdient", meinte TuRa-Coach Ingo Wagner.

In der ersten ausgeglichenen Halbzeit setzte Bergkamen zum Ende hin zwei Nadelstiche und gingt mit 14:12 in die Kabine. Schläfrig kamen die Schützlinge von Ingo Wagner aufs Feld zurück. Minden drehte die Partie, führte erst 23:19 und später 27:21. Immer wieder gelangen dem HSV einfache Tore. Die TuRa-Deckung machte es dem starken Rückraum viel zu leicht.

Drei Spiele stehen in dieser Saison noch aus. Am kommenden Wochenende gastiert der HC TuRa beim TV Verl, ehe das Heimspiel gegen den TSV Hahlen auf dem Programm steht. Das Derby beim Königsborner SV, der am Samstag den bisherigen Tabellenführer ASC Dortmund besiegte, bildet den Abschluss der Spielzeit 2018/19. "Wir müssen das Spiel gegen Minden abhaken und die Saison jetzt vernünftig zu Ende bringen", so Ingo Wagner abschließend.

HC TuRa: Waschke, Suchowski - Holz 2, Mende-Kamps 1, Kullmann 1, Jaworski 2, Seehagen, Jackenkroll 2, Krogull 9, Axtmann 4, Julius, Rohlf 3, Holtsträter 3, Grünzig

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Königsborner SV—ASC Dortmund 19:13 (10:8)

Der KSV hat seine Heimstärke wieder unter Beweis gestellt und den Tabellenführer gestürzt. Gerade einmal 13 Treffer ließ die Königsborner Deckung zu. Überragend: Anne Messner zwischen den Pfosten.

Dabei sah es in der Anfangsphase nach so einem Spielverlauf nicht aus, denn der KSV lag früh mit 0:4 hinten. Die Harbach-Sieben kämpfte, schaffte den Ausgleich und stellten den ehemaligen Liga-Primus vor enormen Schwierigkeiten. Zehn Minuten vor Schluss stand es noch 13:13, ehe der KSV keinen weiteren Treffer mehr zuließ und selbst noch sechs Mal nachlegen konnte. 

Kai Harbach wird auf der Facebook-Seite des Königsborner SV wie folgt zitiert: "Glückwunsch an die Mannschaft. Sie hatte ja nach der letzten Begegnung einiges gut zu machen. Dies haben sie auch beim Training gemerkt. Nach dem schlechten Start, hat sich die Mannschaft gefangen. Als wir das erste Mal in Führung gingen, merkte man Aplerbeck die nach den letzten Niederlagen fehlende Sicherheit an. In der zweiten Hälfte haben wir dank einer starken Abwehrleistung nur vier Gegentore vom aktuellen Spitzenreiter hinnehmen müssen. Die Mannschaft hat gekämpft wie ein Löwe. Der Höhepunkt war dann der Wurf von Ana Golka aus fünfzehn Metern in den Knick zum Endstand."

KSV: Messner - Köppel 4, Röske, Benna 1, Webers 3, Golka 2, Tank, Engelhardt 1, Mastalerz 5/2, Gutzeit 1/1, Neuhaus, Weidemann, Eckey 2, Prasch

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