Eine knappe Auswärtsniederlage musste der Königsborner SV in Hahlen hinnehmen, während der HC TuRa Bergkamen einen Kantersieg in Verl feierte.

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TSV Hahlen– Königsborner SV 29:28 (16:11)

Mit sechs A-Jugendlichen im Kader verpasste der KSV einen Punktgewinn nur knapp. Königsborn verschlief den Start, war dann in der Schlussviertelstunden hellwach und hätte der Partie fast noch eine Wende geben können.

Die Gäste schienen unter die Räder zu kommen, vorne lief nichts zusammen und hinten wurde Lisa Wulkau, Torhüterin der zweiten Mannschaft, zu oft allein gelassen. 2:7 stand es nach 15 Minuten, 11:16 aus Königsborner Sicht zur Pause.

Felizitas Neuhaus' Tor zum 19:26 leitete die Aufholjagd ein, die nicht von Erfolg gekrönt war, obwohl Neuhaus zwischenzeitlich sogar ihre Farben in Führung gebracht hatte. Hahlen glich aus und feierte kurz vor Schluss den glücklichen Siegtreffer. Der KSV haderte mit den Unparteiischen, die den Gästen einen klaren Siebenmeter verweigerten.

KSV-Coach Kai Harbach resümierte via der Facebookseite des Königsborner SV: "Das war eins von den besseren Auswärtsspielen. Mit dieser unglücklichen Niederlage kann ich umgehen. Wir haben wieder einmal den Start verschlafen. Lagen mit fünf Toren im Rückstand und sind bis 15 Minuten vor Ende der Partie hinterhergelaufen. Dann zeigten die Mannschaft was sie kann. Leider haben uns die Schiedsrichter kurz vor Schluss einen fälligen Siebenmeter nicht gegeben, während sie auf der anderen Seite einen unberechtigten Freiwurf für Hahlen gaben."

KSV: Wulkau - Köppel 2, Brühl 1, Webers 2, Golka 1, Hering 2, Mastalerz 7/5, Weinkopf 2, Gutzeit, Neuhaus 5, Engelhardt 2, Plett 1, Eckey, Prasch 3

TV Verl - HC TuRa Bergkamen 24:36 (13:19)

Über einen couragierten und torhungrigen Auftritt seiner Schützlinge durfte sich TuRa-Trainer Ingo Wagner beim "Kellerkind" TV Verl freuen. Nur in der Anfangsviertelstunde hatten die Gäste ein paar Probleme, lagen auch mit zwei Treffern zurück. Doch Bergkamens Coach brachte sein Team durch einige Umstellungen wieder auf Kurs. Danach war der HCT nicht mehr zu stoppen, lag zur Pause schon vorentscheidend mit sechs Toren vorne. Am Ende der 60 Minuten betrug der Vorsprung zwölf Treffer, das bedeutete den höchsten Auswärtssieg der Saison. Bemerkenswert: Fast alle Spielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein, besonders über die Außenpositionen fielen eine Menge TuRa-Treffer.

"Wir hatten anfangs ein paar Probleme, letztlich haben sich aber alle zusammengerissen und ein Klasse-Spiel gezeigt. Egal ob Rückraum oder Außen - wir waren sehr flexibel und konnten aus allen Positionen unsere Tore erzielen", so Trainer Ingo Wagner, der seine Truppe nun auf das letzte Saisonheimspiel gegen den TSV Hahlen (Samstag, 17 Uhr) vorbereitet.

TuRa: Waschke, Meier - Holz 8/1, Mende-Kamps 1, Kullmann, Jaworski 3, Seehagen 4, Jackenkroll 4, Krogull 4, Axtmann 4, Julius 3, Holtsträter 2, Grünzig 3

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