Schwache Leistungen legten die Oberligisten Königsborner SV und HC TuRa Bergkamen aufs Parkett - eine Woche vor dem direkten Duell im Saisonfinale.

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HC TuRa Bergkamen – TSV Hahlen 26:34 (11:14)

"Wir hatten keinen Zugriff auf den starken Rückraum. Das Kreisläuferspiel konnten wir ebenfalls nicht unterbinden", ärgerte sich der TuRa-Coach Ingo Wagner nach der schwachen Leistung seiner Truppe.

Vanessa Rohlf traf in der 25. Minute zum 10:10, Phyllis Holz brachte TuRa durch einen Siebenmeter sogar in Führung. Dann gelang Bergkamen aber fünf Minuten kein Treffer mehr, Gritzan und Kelle zusammen aber vier, so dass es mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Pause ging. Auch nach dem Seitenwechsel fand die TuRa-Deckung kein Mittel gegen Hahlen. "Wir haben viel ausprobiert, aber nichts hat funktioniert", sagte Ingo Wagner, der auf Romina Jackenkroll verzichten musste. Selbst die Manndeckung gegen Kritzan brachte keinen Erfolg. Nina Julius traf eine gute Viertelstunde vor Schluss zum 18:20. Kurz drauf lag Hahlen aber wieder mit 25:19 vorne. Coach Wagner nahm eine Auszeit, riskierte mit einer offenen Manndeckung alles - ohne Erfolg.

"Es war nicht unser Tag. Die Niederlage ist berechtigt. Vorne ging es noch, hinten haben wir zuviel kassiert", resümierte Ingo Wagner: "So dürfen wir nächste Woche - was Moral und Kampf betrifft - nicht ins Derby gehen. Gegen Königsborn müssen wir noch eine Schüppe drauf legen."

HC TuRa: Waschke, Meier - Holz 7/5, Kullmann 4, Jaworski 4, Seehagen, Krogull 1, Axtmann 1, Julius 3, Rohlf 2, Holtsträter, Grünzig 4

HSG Hüllhorst – Königsborner SV 31:18 (11:7)

Auch ein paar Kilometer weiter südlich schäumte ein Trainer vor Wut. Kai Harbach meinte nach der Pleite gegen den Absteiger via Facebook: "Ich bin sauer. Das war eine Frechheit, was wir geboten haben. Man kann gegen ein Spitzenteam mal so hoch verloren, aber nicht gegen einen Absteiger. Dafür fahre ich nicht 300 Kilometer, um mir dann so einen Sch… anzuschauen. Eine Vollkatastrophe. Darüber wird in der kommenden Woche noch zu reden sein.“ Damit blieb es bei einem einzigen Auswärtssieg (29:20 Mitte November in Menden) für den KSV. 

Schon früh lagen die Gäste mit 0:4 hinten, der Rückstand blieb bis zum Seitenwechsel konstant. Nach 43 Minuten in Durchgang zwei stand ein 22:8 auf der Anzeigentafel. Nichts ging mehr. 

KSV: Messner - Köppel 6, Röske 1, Benna 1, Webers 1, Golka 1, Tank 2, Gutzeit 3, Neuhaus 3, Eckey, Prasch.

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