Nach vielen sieglosen Derbys in Folge hat der HC TuRa Bergkamen am Freitagabend den "Fluch" besiegt und einen Heimsieg gegen den Oberadener Rivalen gelandet.

 

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HC TuRa Bergkamen - SuS Oberaden 23:22 (14:11)

"Es war ein verdienter Sieg, man kann sehen, was man über Einstellung und Leidenschaft schaffen kann", reihte sich auch TuRa-Trainer Thomas Rycharski in die Freudenschar mit ein. "22 Gegentore gegen Oberaden sind schon gut", so der Derbysieger-Coach nach 60 Minuten voller Kampf und vieler technischer Fehler. Von 9:8 (19.) setzten sich die Gastgeber zur Pause auf 14:11 ab und bestimmten bis auf Ausnahmen noch bis Mitte der zweiten Halbzeit eindeutig das Spiel. Das Resultat war ein 18:13 (43.) und die Erkenntnis von Rycharski, dass man "das Ding bei dem Stand schon hätte klar machen müssen."

Doch der SuS kam noch einmal zurück, versuchte alles und kämpfte sich über 18:15 (45.) und 18:17 (48.) auf 21:20 (52.) zurück. "Unser Glück ist einfach aufgebraucht gewesen, irgendwann ist dann auch mal Schluss und TuRa hat unsere Fehler bestraft", so Cobras-Trainer Alexandros Katsigiannis, dessen Anspiel Fabian Lauber nach dem Siebenmeter-Tor von Damian Nowaczyk zum 22:20 nicht fing, was der HCT zum 23:20 (58.) durch Pascal Terbeck zur 23:20-Entscheidung nutzte. Zwar trafen Lauber und Tim Fehring noch zum 23:22, doch mehr war für die Oberadener nicht mehr drin.

"Wir hatten sechs- oder siebenmal die Chance zum Unentschieden, haben diese Möglichkeiten aber nicht genutzt", so Katsigiannis, der die Abwehr lobte aber das Problem im eigenen Angriff sah. "Wir haben das Spiel bis zur 45. Minute verloren, weil wir die TuRa-Abwehr nicht in Bewegung bekommen haben und zu statisch waren". Das störte den HC TuRa nur wenig, denn nach dem Spiel sollte ein "feucht-fröhlicher Abend" starten. Kein Wunder, denn die Roten sind zumindest nach Pluspunkten an den Grünen vorbeigezogen und liegen jetzt als erster Verfolger von Spitzenreiter LIT TRIBE auf dem zweiten Tabellenplatz.

Und am nächsten Sonntag (18.3.) geht's für die Rycharski-Sieben zum nächsten Spitzenspiel. Anwurf in TV Emsdetten 2 ist dann um 18 Uhr. Für den SuS steht zunächst das Nachholspiel in Harsewinkel (Di., 13.3., 19.30 Uhr) auf dem Programm und dann am Samstag (17.3., 19.45 Uhr) die Partie gegen Nettelstedt 2.

HCT: Faber/Stork (n.e.) - Nowaczyk 7/4, Moog, Terbeck 4, Webers 1, Ostermann, Schumann, Faulstich, Domanski 6, Fülber 2, Altenberg, Saarbeck

SuS: Makus/Klepping (1 7m) - Lauber 5/3, Hajduk 5, Noe, Herold 2, Fehring 2, Katsigiannis 3, P. Stennei 5, Roth, B. Stennei, Holtmann, Roßfeldt

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