Der SuS Oberaden hat in der Verbandsliga 1 sein Nachholspiel in Harsewinkel verloren, gibt im Kampf um den Aufstieg aber nicht auf.

 

unsport susröd1

TSG Harsewinkel - SuS Oberaden 24:23 (15:13)

Frustrierend und ärgerlich sei die Niederlage in Harsewinkel für SuS-Trainer Alexandros Katsigiannis. Bitter war es allemal, denn erst in den letzten Sekunden der Partie entschied sich der Kampf um Sieg oder Niederlage zugunsten der Heimmannschaft. Lange hatten die Oberadener dabei in der ersten Halbzeit geführt, bis zum 10:10 blieb die Partie ausgeglichen, erst dann setzten sich die Gastgeber auf zwei Tore zur Pause ab. „Wir haben unsere 6:0-Deckung gegen eine 5:1-Variante mit Lauris Hajduk getauscht und eigentlich besseren Zugriff auf den sehr starken Rückraum gehabt“, so Katsigiannis, der aufgrund des beruflichen Fehlens von Stephan Schichler vor allem auf der Bank saß und von dort coachte.

Auch nach dem Seitenwechsel war Harsewinkel besser ins Spiel gekommen, führte mit 17:14, ehe die Cobras dann doch zurück in die Spur fanden. „Wir haben dann über 13 Minuten keinen Gegentreffer zugelassen und dank der Abwehr die Führung zurückerobern können“, sagt Katsigiannis. Von 17:14 (35.) ging es auf 17:18 (48.) mit vielen starken Paraden der beiden Torhüter und vielen Fehlern der beiden Offensivreihen. In den letzten zehn Minuten der Partie gab es drei Zeitstrafen gegen den SuS und immer noch die Chance auf mehr. Beim 20:19 (53.) und auch beim 23:23 (56.) war dann mehrfach die Chance auf eine Führung da, doch „wir haben stattdessen zwei, drei technische Fehler gemacht und den Ball weggeworfen“. Kurios war auch der vorletzte Oberadener Angriff beim Stand von 23:23, als die Schiedsrichter nach Regel 7.4 den Ball länger als drei Sekunden in der Hand der Cobras sahen und auf Freiwurf für Harsewinkel entschieden. Die TSG nutzte die Chance und ging mit einem Tor in Führung. Als Bastian Herold beim Anwurf gefoult wurde, gab es Freiwurf, aber in den zwei Sekunden reichte es nicht mehr zu einem Treffer.

„Wir haben jetzt noch sieben Endspiele, davon fünf in eigener Halle und legen jetzt den Fokus auf die kommenden Spiele“, will Alex auf keinen Fall aufgeben, auch wenn „die Liga wirklich wie eine Wundertüte ist“. Vielleicht, so der Cobras-Trainer, „steigen am Ende ja Spradow oder Altenbeken/Buke auf.“

SuS: Marvin Makus (1.-27.)/Börge Klepping (27.-60.) - Lauris Hajduk 2, Lukas Noe, Bastian Herold, Tim Fehring 6/3, Mika Matthies, Alexandros Katsigiannis, Pascal Stennei 6, Mats-Yannick Roth, Tim Braach, Bastian Stennei 6, Tim Holtmann 1, Thorben Roßfeldt 2

Über uns

UN-Sport ist das Portal für den Amateursport im Kreis Unna. Fußball, Handball und alle weiteren Sportarten sind unsere Passion.

Ihr habt News für uns? Kein Problem. Meldet euch, wir bringen es!

Top News

27
Mai2018

30:26-Sieg in Dortmu...

Der SuS Oberaden hat es geschafft und steigt in die Oberliga auf. Auch im Relegationsrückspiel domin...

27
Mai2018

Weddinghofen muss ru...

Während der VfK Weddinghofen den Gang in die Kreisliga B antreten muss, hat sich Vorjahresmeister PS...