Während der HC TuRa zu lange nicht ins Tor trifft, macht der SuS seinen Sieg erst kurz vor Schluss klar - mit einem Treffer durch Kempa-Trick.

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HSG TuS/EK Spradow - SuS Oberaden 31:32 (14:12)

Bis zur letzten Minute musste der SuS zittern, doch dann kam die in diesem Kalenderjahr lange fehlende Abgeklärtheit wieder zum Vorschein und Fabian Lauber machte mit einem Kempa von Rechtsaußen den Sieg zum 32:31 klar. Und es hatte gut begonnen für die Cobras, die mit 4:1 (7.) und 5:2 (9.), dann aber über 6:6 (13.) mit 11:8 (24.) zurücklagen. „Wir haben gerade in der ersten Halbzeit Daniel Danowsky und Helge Frederking überhaupt nicht in den Griff bekommen und daher auch verdient zurückgelegen“, so Trainer Alexandros Katsigiannis, der nach überstandener Mandelentzündung nur auf der Bank saß. 

Beim 17:17 (36.) gelang dann aber der Ausgleich und ab diesem Zeitpunkt ließ Oberaden die Gastgeber nicht mehr weit davonziehen. Beim 22:21 (45.) gab es die erste Führung im zweiten Abschnitt und in der Folge gab es maximal den Ausgleich für die Spradower, mit dem besseren Ende für den SuS. „Da haben wir einfach auch den Mut 30 Sekunden vor Schluss das Ding mit einem Kempa zu entscheiden“, so ein überglücklicher Trainer Katsigiannis, der eine herausragende spielerische und kämpferische Leistung seiner Mannschaft sah. „Da standen heute zwei Mannschaft mit technischen Feinheiten auf dem Platz, die einen starken Eindruck hinterlassen haben“, so Katsigiannis. Erstmals auf der Bank als „Offizieller“ dabei war Fabian Maschewski, der gerade aus der A-Jugend kommt und erste Eindrücke sammeln sollte. „Vielleicht wird es am kommenden Wochenende mehr“, so sein Trainer zu dem Neuzugang.

SuS: Klepping/Makus - Lauber 12/7, Hajduk 7, Noe (n.e.), Herold 3, Fehring 1/1, P. Stennei 2, Roth 1, Braach, B. Stennei, Schichler 2, Holtmann, Roßfeldt 4

HC TuRa Bergkamen - CVJM Rödinghausen 24:26 (11:13)

Den Knackpunkt des Spiels sah Thomas Rycharski in der ersten Halbzeit. „Das war nicht gut von uns gespielt und wenn man elfeinhalb Minuten kein Tor wirft, darf man sich nicht über einen Rückstand wundern“, so der Trainer des HCT. Und genau das war gegen die starken Rödinghausener das Problem. Leon Fülber machte nach 16 Minuten und 41 Sekunden das 9:7 für die Bergkamener, die bis dahin gegen die Gäste gut im Spiel waren. Und dann folgten sechs Treffer von Rödinghausen bis eine Minute und 37 Sekunden vor dem Pausensignal. Nowaczyk per Siebenmeter und Ostermann verkürzten zwar noch auf 11:13, doch diesen Rückstand gaben die Gäste auch im zweiten Abschnitt nicht mehr her.

Beim 24:25 (58.) sah es noch einmal aus, als wenn der HC TuRa die Chance in Händen hielt, doch es reichte nicht. „Ich kann der Mannschaft in der zweiten Halbzeit keinen Vorwurf machen, sie hat einiges versucht, was aber nicht mit Toren belohnt wurde“, so Rycharski, der Niklas Domanski mit seinem Bänderriss schmerzlich vermisste. „26 Gegentore sind eigentlich ganz gut, aber heute passte einfach nicht viel zusammen.“

HCT: Stork/Faber - Nowaczyk 10/5, Moog 1, Terbeck 5, Webers, Ostermann 2, Schumann, Fülber 4, Altenberg 2, Saarbeck

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