Keine Schützenhilfe leistete der HC TuRa dem Lokalrivalen aus Oberaden beim Spiel in Harsewinkel. Die Cobras selbst gewannen ihre Partie.

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TSG Harsewinkel - HC TuRa Bergkamen 25:24 (11:10)

Der HC TuRa war bei der TSG die bessere Mannschaft und stand doch mit leeren Händen da. So sah es zumindest TuRa-Trainer Thomas Rycharski, der seine Spieler mit hängenden Köpfen in der Kabine sitzen sah und die Schlussphase der Partie nicht fassen konnte. Vor allem die Unparteiischen standen in der Kritik Coach der Rot-Weißen. Eine Zeitstrafe gegen sich war da noch das kleinste Übel, doch gerade die Leistung in der Schlussviertelstunde sorgte für Ärger. Zudem kam noch der Spielverlauf. Denn der HC TuRa war dank einer guten Leistung auf der Siegerstraße, ehe nach Auffassung von Thomas Rycharski das Unheil seinen Lauf nahm und Harsewinkel noch die Halle als Sieger verließ.

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gingen die TuRaner mit 18:14 (42.) in Führung. Nowaczyk und Ostermann kassierten im Anschluss jeweils eine Zeitstrafe und dann gab es auch für Rycharski zwei Minuten. Harsewinkel gleich aus, doch Bergkamen konterte und lag selbst wieder in Führung. 22:19 (53.) und 23:20 (55.) stand es, ehe Ostermann mit Rot vom Feld musste (56.). Selbst das brachte den HC TuRa aber nicht zu Fall, denn beim 24:21 (57.) sah es immer noch gut aus. Doch Harsewinkel kämpfte sich zurück und machte vier Tore in Folge zum Sieg. Das entscheidende Tor fiel nur Sekunden vor der Schlusssirene und ließ den HC TuRa mit leeren Händen auf den Heimweg gehen. 

HCT: Faber/Stork - Nowaczyk 7/5, Moog 2, Terbeck 3, Webers 5, Kauer, Ostermann 2, Schumann, Domanski 3, Fülber, Altenberg 2, Saarbeck

SuS Oberaden - HSG Altenbeken/Buke 32:28 (17:16)

Einen Stotterstart legten die Cobras gegen Altenbeken hin und den Grund dafür suchte Trainer Alexandros Katsigiannis vor allem in der lückenhaften 5:1-Deckung, die immer wieder leichte Tore durch die Gäste zuließ. Den eigenen Angriff sah der Coach dagegen als Garant für den knappen aber nicht unverdienten Halbzeitvorsprung seiner Mannschaft. „Wir haben zu viele Fehler gemacht und wurden dadurch bestraft. Das hat sich nach der Umstellung auf die defensive Abwehr deutlich gebessert“, so Katsigiannis. 

Vor allem nach der 45. Minute baute der SuS seinen Vorsprung aus und legte den Grundstein für den späteren Sieg. 27:23 (50.) und 29:25 (55.) waren die Schritte auf dem Weg zum Sieg. „Wir haben uns vor allem mit dem Spiel zum Kreis immer wieder gefährlich in Szene gesetzt und letztlich auch verdient gewonnen“, so Katsigiannis, der dabei die beiden Kreisläufer Bastian Herold und Tim Holtmann heraushob und in der Abwehr den Innenblock, vor allem mit einem starken Lukas Noe heraushob.

SuS: Klepping/Makus - Lauber 9/3, Hajduk 3, Noe, Herold 1, Fehring 1, Katsigiannis 5, P. Stennei 4, Roth, Braach, B. Stennei, Holtmann 4, Roßfeldt 5

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