Der SuS Oberaden hat einen ersten Schritt in Richtung Oberliga gemacht und muss den Vier-Tore-Vorsprung nun am Sonntag in Dortmund über die Ziellinie bringen.

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SuS Oberaden - OSC Dortmund 26:22 (14:8)

Der Beginn war nervös, dann wurde es ein Spiel wie für die Cobras gemacht und am Ende ärgerte sich SuS-Trainer Alexandros Katsigiannis schließlich fast über die Höhe des Sieges. Beide Mannschaften gingen ein wenig nervös in die Partie, doch die Gastgeber legten ihre Nervosität deutlich schneller ab und fanden ihr Spiel. „Wir haben ein sehr gutes Handballspiel gezeigt, vor allem in der ersten Halbzeit war das eine richtig starke Vorstellung“, so Alex Katsigiannis, der dabei die Deckungsarbeit heraushob. „Das Spiel mit der 5:1-Deckung war herausragend und zwar mit Hajduk und Roßfeldt und auch die Leistung von Marvin Makus dahinter ist hervorzuheben.“ Und so zogen die Cobras von 4:3 (8.) auf 6:3 (13.) und 9:4 (15.) davon, ehe es zur Halbzeit sogar sechs Tore Vorsprung beim 14:8 waren.

„Den einzigen Vorwurf, den ich uns und mir machen kann, ist der fehlende Punch, den wir hätten setzen können und müssen“, so Katsigiannis zum Ärgernis aus seiner Sicht. Denn ein noch deutlich höherer Sieg wäre möglich gewesen. Zunächst einmal sah es allerdings eher nach der Auferstehung des OSC aus, der beim 18:15 (40.) und dem 21:18 (46.) zweimal auf nur drei Treffer herankam und die Oberadener immer wieder im Angriff auf dem falschen Fuß erwischte und per schnellem Gegenstoß traf. Doch der SuS ließ sich nicht irritieren und machte aus drei wieder sechs Tore Vorsprung und so ging es mit 24:18 in die letzten zehn Minuten der Partie. Den letzten Treffer setzte der Spielertrainer in der 53. Minute, doch auch die Dortmunder trafen nur noch zweimal zum Endstand. „Trotzdem schade, denn wir hätten in den richtigen Situationen auf sechs oder sieben Tore erhöhen können und wären dann deutlich entspannter nach Dortmund gefahren“, so Katsigiannis, der das Spiel aber nicht schlecht reden will. „Das war schon eine ganz starke Leistung meiner Mannschaft gegen einen Oberliga-Absteiger und Verbandsliga-Zweiten“.

Am kommenden Sonntag (27.5.) geht’s um 17.30 Uhr in der Sporthalle Hacheney (Hacheneyer Straße 182) in Dortmund um die Entscheidung, wenn der OSC Dortmund Heimrecht gegen die Oberadener hat. Nur der Sieger der beiden Partien steigt in die Oberliga auf. Karten für die Partie wird der SuS Oberaden im Laufe der Woche im Vorverkauf anbieten.

SuS: Makus/Klepping - Lauber 5/1, Hajduk 2, Noe 1, Herold 2, Fehring 1/1, Katsigiannis 5, P. Stennei 8, Roth 2, B. Stennei, Holtmann, Roßfeldt

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