Einen klaren und hoch verdienten Sieg feierten die Cobras aus Oberaden gegen Steinhagen und auch der HC TuRa konnte sich am Sonntagabend über zwei Punkte freuen.

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Verbandsliga 1
HSG Porta Westfalica - HC TuRa Bergkamen 23:24 (10:12)

Diese Rückfahrt über die A 2 genießen die Spieler des HC TuRa nach ihrem knappen Sieg in Porta Westfalica. Mit einem Tor setzten sich die Rot-Weißen beim neuen Tabellenletzten durch und stehen nun mit 4:4-Punkte auf Rang neun. Es blieb bis zum Ende spannend, was sich auch in den beiden Auszeiten der Trainer widerspiegelte, die erst in den letzten beiden Minuten noch einmal das Time-Out nahmen. „Wir hätten es sicher nicht so spannend machen müssen“, ärgerte sich Thomas Rycharski über die unnötige Nervenbelastung bis zum Ende. 6:3 (10.) und 11:7 (23.) hatten die Gäste in Ostwestfalen geführt und waren noch kurz vor der Pause beim 12:9 guter Dinge auf eine höhere Führung. Doch Portas Tim Held traf 14 Sekunden vor Schluss zum 12:10 und Damian Nowaczyk vergab eine Sekunde vor der Halbzeitsirene einen Siebenmeter. „Da wären statt zwei Toren Führung locker vier drin gewesen“, so Rycharski. Und so ging das Zittern weiter.

17:17 (45.), 20:20 (51.) und 22:22 (56.) stand es, ehe Niklas Domanski wieder eine Bergkamener Führung herauswarf. Diese Führung egalisierte Porta Westfalica zwar noch einmal durch Hohlfeld, doch zwei Minuten vor Schluss machte Damian Nowaczyk dann alles klar mit seinem fünften Treffer und der Erlösung für Thomas Rycharski und sein Team. „Das war ein hartes Stück Arbeit, aber wir können zufrieden nach Hause fahren“, so Rycharski, „mit den Punkten“.

In der kommenden Woche hat der HC TuRa spielfrei, denn die Partie gegen Hahlen wurde auf den 4. November verlegt. Grund ist die kirchliche Trauung des Bergkamener Trainers, der am Samstag in den Hafen der Ehe einläuft. „Ein Dankeschön an Hahlen, die das mitgemacht haben“, sagt der künftige Ehemann.

TuRa: Stork/Faber - Nowaczyk 5/3, Moog 1, Terbeck 4, Webers, Kauer, Stock, Ostermann 5, Schumann, Schäfer, Domanski 6, Fülber 3

SuS Oberaden - Spvg. Steinhagen 42:31 (22:11)

Schon in der ersten Halbzeit machten die Grün-Weißen in ihrem zweiten Heimspiel der Saison dabei alles klar und zeigten den Zuschauern einen „Augenschmaus“, wie SuS-Trainer Alexandros Katsigiannis festhielt. Wahrhaftig war gerade diese erste Halbzeit ein Spektakel, in dem der SuS mit 7:3 (8.) und 14:7 (17.) führte und beim 18:8 (23.) sogar auf zehn Tore davon zog. Zur Halbzeit ging es dann mit einem Elf-Tore-Vorsprung, was den Trainer der Cobras „zu 100 Prozent zufrieden“ sein ließ.

Katsigiannis baute seine Mannschaft im Verlauf der zweiten 30 Minuten ein wenig um, probierte dies und das aus und hatte mit seinen Spielern zusammen immer die richtige Antwort auf die Herausforderungen der Steinhagener. Die hatten es nach der anfänglichen offenen Variante zunächst mit einer defensiven 6:0-Deckung versucht, dann mit der Manndeckung gegen den kompletten Rückraum, später dann gegen ein oder zwei Spieler - alles vergebens. Der Vorsprung der Oberadener wurde zwar auf sieben Tore (30:23, 44.) verkleinert, doch ernsthaft gefährdet war er nie. „Das ist für mich der richtige Weg, wir haben nie aufgesteckt, immer den richtigen Anspielpartner gefunden und nicht eigensinnig selbst verwandelt“, stellte Katsigiannis klar, der die gesamte Mannschaft lobte, aber vor allem Thorben Roßfeldt, Bastian Herold und Fabian Lauber besonders heraushob.

Für die Cobras bringt der Sieg den zwischenzeitlichen Sprung auf den fünften Tabellenplatz. Am kommenden Samstag (7.10.) geht es zum Auswärtsspiel zur HSG Hüllhorst (Anwurf: 19.15 Uhr), die einen Platz hinter dem SuS in der Tabelle steht. Und dann kommt es am Freitag darauf (13.10.) zum Derby gegen den HC TuRa Bergkamen in der Römerberghalle. Anwurf ist dann um 20 Uhr.

SuS: Makus/Klepping - Lauber 7, Noe 1, Herold 7, Fehring 8/3, Katsigiannis 4, P. Stennei 2, Roth 4, Braach, B. Stennei 2, Holtmann 1, Roßfeldt 5

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